Geschichte

Es war einmal eine kleine Gärtnerei.

Es war einmal eine kleine Gärtnerei in Erlen, wo sich die Urgrosseltern Neubauer 1968 ansiedelten. Darin gab es bloss zwei kleine Gysi-Gewächshäuser, die, wie damals üblich, zur Hälfte in der Erde versenkt waren, eine Kastenanlage und etwas Freilandflächen für den Anbau von Schnittblumen. Und wenn die Grosseltern Neubauer später nicht so fröhlich, fleissig und klug gewesen wären, dann würden dort bis zum heutigen Tage wohl bloss ein paar böse Stiefmütterchen wachsen. Hier lesen Sie die ganze Geschichte der Gärtnerei Neubauer.

Das Fördern der Biodiversität ist seit 1989 unser Herzensanliegen

Markus Neubauer

Geschichte

Ein Rückblick in die Geschichte und Entwicklung 

2026 der alte Kompostwender, liebevoll "Skarabaeus" (Mistkäfer) genannt, hat nach mehr als 35 Jahren seinen Dienst aufgegeben. Es wird ein neuer Kompostwender für den Kompostplatz angeschafft - er hat noch keinen Namen.

2025 unter der Leitung von Nadine Neubauer wird das neue geschmackvolle Garten-Kaffee mit Selbstbedienung eröffnet. Sie verwöhnt die Besucher:innen neben Tee (aus dem Kräutergarten) und Kaffee mit frischem und selbstgemachtem Gebäck für eine wunderbare Auszeit im lauschigen Garten-Kaffee.

2024/25 werden neue Büroräumlichkeiten im Dachgeschoss des Arbeitshauses integriert. Architektonisch wird der Stil von den Gewächshäusern weitergeführt und die Wände mit naturbelassenen Lehm verputzt. Gleichzeitig wird auf dem Dach eine weitere Photovoltaikanlage installiert und die bisherige Leistung verdoppelt. Hier sind nun die Arbeitsräume von Geschäftsleitung und Verwaltung. Das "alte" Büro von Madlen und Markus Neubauer wird zur erweiterten Verkaufsfläche von Samen, Düngemitteln und Hilfsstoffen.

2023 Die Erweiterung der Erdanlagen ist ein Folgeschritt, nachdem ein Teil des bisherigen Platzes für den Bau der Heizung verwendet wurde. Die Fläche wurde zudem vergrössert und die Erd-Boxen nordwärts neu erstellt. Somit kann nun die Erdaufbereitung besser vorgenommen werden und es gibt mehr Raum für neue Kompostmieten.

2022/23 wird die neue Heizung erstellt, zusammen mit der Photovoltaikanlage.
Konsequent nachhaltig, ist der Grundsatz der Familie Neubauer für die neue Heizung. Der Bau der Holzschnitzelheizung ist für sie die passende Lösung, welche mit der Stromproduktion durch eine Photovoltaikanlage kombiniert werden konnte. Ein weiterer Schritt in der umweltfreundlichen Arbeitsweise. Die Holzschnitzelheizung konnte im April 2023 vollständig in Betrieb genommen werden.

2022 Ein neues Gewächshaus wird für die Anzucht der Kräuterjungpflanzen gebaut. Somit haben diese ein frostfreies Zuhause, wo sie sich ungestört entfalten können.

2020 wird der „Garte-Lade“ eröffnet, welcher u.a. solides und gusseisernes Gartenwerkzeug anbietet.

2019 kommt der Zirkuswagen mit dem Back-Kaffee in die Biogärtnerei und lädt die Besucher/innen zum Geniessen ein. Er wird von Lissi Bürgisser bis Ende 2024 bestückt und betrieben.

2019 findet erneut ein Generationenwechsel statt. Markus und Madlen Neubauer übergeben nach 30 Jahren den Betrieb an Sohn Tobias.

2018 wird der überdachte Verkaufsplatz in Betrieb genommen, welcher mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach den Grossteil des Stromes ins Areal liefert.

2011 erfährt die Biogärtnerei einen grossen Entwicklungsschritt mit Zukunftsperspektiven für die Gärtnerei, wie für den Gartenbau. Mit dem Neubau eines Gewächshauses und der Erschliessung weiterer Freilandfläche wird die Kulturfläche um weitere 1000m2 vergrössert. Das neue Ökonomiegebäude auf einer Fläche von 500m2 ermöglicht sowohl für das Kultivieren der Pflanzen, wie auch für die Abteilung Gartenbau eine Modernisierung und bessere Arbeitsabläufe.

1989 wird die Gärtnerei Neubauer in zweiter Generation von Markus und Madlen Neubauer-Weber übernommen und weiterhin mit fachkompetenz und Herzblut geführt. Mit der Übernahme des Geschäftes wurde der Betrieb auf biologische Anbauweise umgestellt und wird somit als eine der ersten Gärtnereien der Schweiz nach den Richtlinien der BIO SUISSE geführt. Von der Dorfgärtnerei mit Blumengeschäft, entwickelt sich der Betrieb auf den Anbau und den Verkauf von Biopflanzen. Zudem entwickelt sich der Betriebszweig Naturgarten. Naturgärten gewinnnen an Bedeutung und mit der Zeit arbeiten 4 Gärtner im Gartenunterhalt, führen Gartenänderungen aus oder gestalten neue Gartenanlagen. 

01.01.1968 übernehmen Franz und Martha Neubauer die Gärntnerei an der Lenzenhausstrasse 9 in Erlen. Mehr Informationen dazu siehe Rückblick 50 Jahre.

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